Vom Schweizer, der die deutsche Prinzessin fand

Man stelle sich einmal vor: Da gab es – damals, vor langer Zeit – eine sehr erfolgreiche internationale Kette von Schreibmaschinen-Schulen. In jeder grösseren Stadt unter anderem in Deutschland, Österreich, wie auch der Schweiz konnte man hier das Tippen mit zehn Fingern erlernen. Offizieller Titel: Weltgrößtes Maschinenschreib-Institut.

Und nun stelle man sich weiter vor, dieser Multi-Konzern sucht sich Hersteller von Schreibmaschinen als Partner, lässt von diesem ein Modell auf den eigenen Namen herstellen.

Liegt es da nicht nah, dass dieses Institut schon aus Gründen des guten Rufes, den es zu verteidigen hat, sich nur die jeweils besten Schreibmaschinen heraussucht, die es auf dem Markt gibt, um sie unter eigenem Namen zu verkaufen?

Nach meiner persönlichen Meinung sind die Schreibmaschinen-Modelle Princess 200 und Princess 300 der Firma Keller und Knappich unter den 10 besten Schreibmaschinen, die jemals konstruiert und gebaut wurden.

Offensichtlich war der Züricher Dr. Willy Scheidegger zu einem ähnlichen Schluß gekommen. Wie sonst hätte es dazu kommen können, dass die Scheidegger Princess-Matic auf den Markt kam – und dort ein grosser Erfolg wurde?

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s